Alles über Endodontologie

Zähne ein Leben lang zu erhalten ist nicht immer einfach – besonders wenn sie entzündet sind. Dennoch sind die eigenen Zähne in den allermeisten Fällen besser als jeder noch so gute Ersatz. Eine Zahnwurzelbehandlung kann das mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen. Auf dieser Seite möchten wir Ihnen die wichtigsten Aspekte der Wurzelbehandlung erläutern.

Warum eine Zahnwurzel-Behandlung

Wenn Ihr Zahn­arzt Ihnen eine Behand­lung bei einem Endodon­to­lo­gen emp­fiehlt, dann besteht der Ver­dacht oder die Gewiss­heit, dass mit dem Inne­ren eines Zahns etwas nicht stimmt.

Für die Behand­lung von spe­zi­el­len Fäl­len ist eine Spe­zi­al­aus­bil­dung und viel Erfah­rung auf die­sem Fach­ge­biet not­wen­dig – und dar­über hin­aus eine beson­de­re Tech­no­lo­gie, um die haar­fei­nen Kanä­le im Zahn­in­ne­ren dar­stel­len und bear­bei­ten zu können.

Frü­her wur­den an der Wur­zel erkrank­te Zähne häu­fig gezo­gen. Heute machen fort­ge­schrit­te­ne Tech­no­lo­gien und die medi­zi­ni­sche Ent­wick­lung es mög­lich, fast ver­lo­ren geglaub­te Zähne noch zu ret­ten. Die Vide­os und Texte auf die­ser Seite zei­gen, wie das mit moder­ner Tech­no­lo­gie und viel Fach­wis­sen mög­lich ist.

Der Erhalt Ihrer Zähne ist unser obers­tes Ziel. Und die Erfolgs­quo­te ist beru­hi­gend groß: die aller­meis­ten Zähne kön­nen durch eine fun­dier­te endodon­to­lo­gi­sche Behand­lung mit guter Pro­gno­se erhal­ten werden!

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Wurzelbehandlung und allgemeine Gesundheit

Alles nur “Fake News”? Oder doch ein bisschen Wahrheit?

Was geschieht bei einer Ent­zün­dung im Mund und wie kommt es dazu? Wie „gefähr­lich“ sind Zahn­wur­zel­be­hand­lun­gen wirk­lich? Warum sind sie nicht schmerz­haft? Wie kann man durch gesun­de Lebens­wei­se chro­ni­sche Krank­hei­ten vermeiden?

In die­ser Prä­sen­ta­ti­on erläu­tert Dr. Marc Müns­ter, M.Sc. wie sich eine Wur­zel­be­hand­lung auf Gesund­heit und Wohl­be­fin­den aus­wir­ken und ent­kräf­tet eini­ge gän­gi­ge Vor­ur­tei­le und in sozia­len Medi­en ver­brei­te­te Mythen.

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Warum wird mein Zahn krank?

In den häu­figs­ten Fäl­len erkrankt ein Zahn durch Kari­es­bak­te­ri­en, aber auch Unfäl­le, zahn­ärzt­li­che oder kie­fer­or­tho­pä­di­sche Behand­lun­gen kön­nen die Ursa­che sein. Eine Ent­zün­dung bzw. Infek­ti­on im Inne­ren des Zah­nes ist die Folge sol­cher Reize.

Im Inne­ren eines Zah­nes ver­zweigt sich ein Kanal­sys­tem, in dem sich leben­des Gewe­be (Pulpa) mit Ner­ven und Blut­ge­fä­ßen befin­det. Lei­der ist die Abwehr­leis­tung die­ses Gewe­bes sehr ein­ge­schränkt, so dass der Kör­per es manch­mal nicht schafft, die Reize aus­rei­chend abzu­weh­ren und die Erkran­kung auszuheilen.

Frü­her gab es keine Ret­tung für sol­che Zähne. Da das Kanal­sys­tem eines Zah­nes oft­mals sehr gra­zil und mit vie­len Krüm­mun­gen ver­se­hen ist, gab es keine Behand­lungs­mög­lich­keit, so dass der Zahn gezo­gen wer­den musste.

Was kann der Zahnarzt tun, damit ich meinen Zahn behalte?

Um einen ent­zün­de­ten oder leb­lo­sen Zahn erhal­ten zu kön­nen, muss seine Wur­zel behan­delt wer­den. Die Bak­te­ri­en im Zahn müs­sen ent­fernt und der Zahn so gut ver­schlos­sen wer­den, dass keine neuen Keime hin­ein gelan­gen können.

Da das Wur­zel­sys­tem des Zahns, ähn­lich wie bei einem Baum, viele klei­ne Ver­äs­te­lun­gen (zum Teil nur weni­ge Hun­derts­tel Mil­li­me­ter groß!) auf­weist, kön­nen diese nur unter dem Mikro­skop sicht­bar gemacht wer­den. Diese Tech­nik und ent­spre­chend fle­xi­ble und mikrof­ei­ne Instru­men­te erlau­ben eine opti­ma­le Vor­be­rei­tung zur Ent­fer­nung der Bak­te­ri­en und des erkrank­ten Gewe­bes – und somit auch  einen grö­ße­ren Behandlungserfolg.

Als Vor­be­rei­tung zur Fül­lung des Wur­zel­ka­nal­sys­tems wer­den die Wur­zel­ka­nä­le mit hoch­elas­ti­schen Mikrof­ei­len auf­be­rei­tet. Für das Abfül­len des Kanal­sys­tems wird das mit Natur­gum­mi ver­wand­te Mate­ri­al Gutta­per­cha erwärmt und in Kom­bi­na­ti­on mit einem adhä­si­ven Zement in das nun opti­mal vor­be­rei­te­te Sys­tem eingebracht.

Nur wenn es gelingt, das Wur­zel­sys­tem gründ­lich von den Bak­te­ri­en zu rei­ni­gen, kann die Infek­ti­on besei­tigt wer­den und der Kno­chen wie­der ausheilen.

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Wie groß ist die Chance, meinen Zahn zu erhalten?

Natür­lich kommt es auf die indi­vi­du­el­len Gege­ben­hei­ten an, wie zum Bei­spiel das Ent­zün­dungs­sta­di­um und die Mund­hy­gie­ne. Aber auch die Ana­to­mie des Zahns und evtl. zusätz­li­che Fak­to­ren, wie Ver­lust des Zahn­hal­teap­pa­ra­tes durch die Bil­dung von Zys­ten, spie­len eine nicht unwe­sent­li­che Rolle. Lang­zeit­stu­di­en in den USA und Skan­di­na­vi­en erga­ben für die pro­fes­sio­nel­le endodon­to­lo­gi­sche Behand­lung unter Anwen­dung der oben genann­ten Metho­dik eine Erfolgs­quo­te von über 80%.

Was kostet die Behandlung?

Die Kos­ten der Behand­lung rich­ten sich nach dem Zeit­auf­wand. Die­ser wird vor der Behand­lung an indi­vi­du­el­len Gege­ben­hei­ten wie dem Ent­zün­dungs­sta­di­um und der Ana­to­mie des Zahns  bemessen.
Eine so spe­zi­el­le, indi­vi­du­el­le und not­wen­di­ger­wei­se anspruchs­vol­le  Behand­lung ist aller­dings im Leis­tungs­ka­ta­log der Kran­ken­kas­sen nicht vor­ge­se­hen. Sie tra­gen die Kos­ten nur zu einem gerin­gen Teil. Der übri­ge Teil ist pri­vat von den Pati­en­ten zu tra­gen. Vor Beginn der Behand­lung wird daher für Ihren indi­vi­du­el­len Fall ein detail­lier­ter und ver­bind­li­cher Kos­ten­vor­anschlag erstellt.

Welche Alternativen gibt es?

Meist gibt es nur die Alter­na­ti­ve, den Zahn zu zie­hen und die ent­stan­de­ne Lücke durch ein Implan­tat zu ver­sor­gen. Die Kos­ten für eine Wie­der­her­stel­lung Ihres natür­li­chen Lächelns sind dabei auch nicht zu unter­schät­zen. Sie lie­gen oft weit höher als die einer Wurzelbehandlung.

Falsche Vorurteile gegenüber Wurzelkanalbehandlungen

Vorurteil: Wurzelkanalbehandlungen sind schmerzhaft.

Wahrheit: Wurzelkanalbehandlungen verursachen keine Schmerzen, sondern beseitigen Schmerzen.

Die Geschich­ten über schmerz­haf­te Wur­zel­ka­nal­be­hand­lun­gen haben mit moder­ner Endodon­to­lo­gie nichts zu tun. Die heu­ti­gen Anäs­the­ti­ka (Schmer­zaus­schal­ten­de Injek­ti­ons­mit­tel) und ziel­ge­rich­te­ten Tech­ni­ken der Endodon­to­lo­gie machen eine Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung nicht weni­ger kom­for­ta­bel als das Legen einer Füllung.

Die meis­ten Pati­en­ten suchen ihren Zahn­arzt oder Endodon­to­lo­gen auf, wenn sie anhal­ten­de Zahn­schmer­zen haben. Sol­che Schmer­zen kom­men oft von erkrank­tem Pulpen-(Nerven) Gewe­be im Inne­ren des Zah­nes. Bei der Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung wird das erkrank­te Gewe­be ent­fernt und somit auch die Ursa­che für den Schmerz.

Eine Umfra­ge zeig­te, dass Pati­en­ten, die Erfah­run­gen mit einer Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung gemacht hat­ten, diese sechs mal mehr als „schmerz­los“ beschrie­ben haben, als Pati­en­ten die noch keine Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung erhal­ten hatten.

 

Vorurteil: Wurzelkanalbehandlungen verursachen Krankheiten.

Wahrheit: Wurzelkanalbehandlungen sind eine sichere und erfolgreiche Behandlung

In der Ver­gan­gen­heit hat eine klei­ne Grup­pe von Medi­zi­nern behaup­tet, dass es einen Zusam­men­hang gäbe zwi­schen wur­zel­be­han­del­ten Zäh­nen und dem Auf­tre­ten bestimm­ter Erkran­kun­gen. Diese Mei­nung basiert auf der längst über­hol­ten Stu­die von Dr. West­on Price aus der Zeit von 1910–1930!

Viele wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en, die seit über 70 Jah­ren auf die­sem Gebiet ver­öf­fent­licht wer­den, zei­gen, dass es kei­nen Zusam­men­hang zwi­schen Wur­zel­ka­nal­fül­lun­gen und irgend einer Art von Erkran­kung gibt. Die jüngs­ten Unter­su­chun­gen zu die­sem Thema zei­gen deut­lich, dass ein ordent­lich wur­zel­be­han­del­ter Zahn kei­ner­lei gesund­heit­li­ches Risi­ko darstellt.

 

Vorurteil: Eine gute Alternative zur Wurzelkanalbehandlung ist das Ziehen des Zahns.

Wahrheit: Ihren natürlichen Zahn zu erhalten ist sicherlich die beste Wahl.

Nichts kann Ihren natür­li­chen Zahn kom­plett erset­zen. Künst­li­che Zähne zwin­gen sie manch­mal dazu, ihre Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten zu ändern. Die eige­nen Zähne zu bewah­ren, bedeu­tet, sich die Freu­de am Essen und ihre viel­fäl­ti­gen Genüs­se zu erhal­ten. Die Wur­zel­ka­nal­be­hand­lung ist die bio­lo­gisch ver­träg­lichs­te Art, die Erkran­kung des Gewe­bes im Inne­ren ihres Zah­nes (Pulpa) zu behandeln.

Gute Wur­zel­ka­nal­be­hand­lun­gen haben eine sehr hohe Erfolgs­quo­te. Viele Zähne hal­ten danach ein Leben lang. Der Ersatz von ver­lo­ren gegan­gen Zäh­nen durch Brü­cken, Pro­the­sen oder Implan­ta­ten benö­tigt meist mehr zeit­li­chen und finan­zi­el­len Auf­wand. Außer­dem ist meis­tens die Behand­lung von benach­bar­ten Zäh­nen und umlie­gen­den Gewe­ben notwendig.

Das Operationsmikroskop: exakte Kontrolle des Behandlungsablaufs

Um die fei­nen ver­äs­tel­ten Kanä­le sicher zu bear­bei­ten, ist eine gute Sicht nicht nur hilf­reich, son­dern in der moder­ne Endodon­tie uner­läss­lich. Mit dem blo­ßen Auge sind die fei­nen Ein­gän­ge zu den Kanä­len oft­mals nicht zu erken­nen. Ver­lässt man sich nur auf das Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, blei­ben viele Kanä­le und Nischen im Ver­bor­ge­nen. Die dort ver­blie­be­nen Gewebs­res­te und Bak­te­ri­en kön­nen zu einem erneu­ten Auf­flam­men der Ent­zün­dung auch Jahre nach der Behand­lung führen.

Nur 39% der in Deutsch­land her­kömm­lich (ohne OP-Mikro­skop) durch­ge­führ­ten Wur­zel­ka­nal­be­hand­lun­gen sind erfolg­reich, und nur 12% der Behand­lun­gen zei­gen ein Ergeb­nis, das den Anfor­de­run­gen der ESE (Euro­pean Socie­ty of Endodon­to­lo­gy) entspricht.

Moder­ne Ope­ra­ti­ons­mi­kro­sko­pe, die mit einer aus­ge­klü­gel­ten Optik (bis 35-fache Ver­grö­ße­rung) aus­ge­stat­tet sind, las­sen uns heute nicht mehr „im Dun­keln“ arbei­ten. Der Ope­ra­teur kann nun tief ins Zahn­in­ne­re hin­ein­se­hen. Dadurch erkennt er auch Unre­gel­mä­ßi­ges, von der Norm Abwei­chen­des. Gezielt und sicher wer­den auch schwie­ri­ge Ver­äs­te­lun­gen behan­del­bar. Auch Pro­blem­fäl­le, wie Löcher in der Wur­zel­ka­nal­wand oder abge­bro­che­ne Instru­men­te im Wur­zel­ka­nal sind mit Hilfe des OP-Mikro­skops meist zu lösen.

PIPS – Mit High-Tech gegen Bakterien

NEU: ENDOPUR bie­tet scho­nen­de und effi­zi­en­te Wur­zel­be­hand­lung mit der revo­lu­tio­nä­ren PIPS® Lasertechnik

Wenn Ihr Zahn­arzt neu­er­dings von „PIPS“ und „SWEEPS“ redet, meint er damit nicht die neu­es­ten ange­sag­ten Rap­per, son­dern ein high-end-Gerät, mit dem er kran­ke Wur­zel­ka­nä­le höchst erfolg­reich und zugleich scho­nend behan­deln kann. Mit der revo­lu­tio­nä­ren „Pho­to­nen-indu­zier­ten pho­to­akus­ti­schen Spül-Metho­de“ (PIPS®) wer­den die mikro­sko­pisch fei­nen Kanä­le des Zahn­wur­zel-Sys­tems von Bak­te­ri­en befreit – und zwar so radi­kal und nach­hal­tig wie nie zuvor!

Der Trick besteht in der gründ­li­chen Ver­tei­lung einer Rei­ni­gungs­lö­sung im Zahn, die rest­los alle Bak­te­ri­en besei­tigt. Das Pro­blem bei Zahn­wur­zel­er­kran­kun­gen liegt näm­lich darin, dass Bak­te­ri­en in dem sehr fein ver­äs­tel­ten Sys­tem eines Zahns mit mecha­ni­schen Metho­den kaum voll­stän­dig erfasst wer­den kön­nen. Wenn dabei win­zi­ge Herde zurück­blei­ben, brei­tet sich die Ent­zün­dung von neuem aus, und eine erneu­te Behand­lung wird notwendig.

Doch das ist jetzt vor­bei. Der Er:YAG-Laser des PIPS®-Systems erzeugt win­zi­ge aber sehr ener­gie­rei­che pho­to­akus­ti­sche Schock­wel­len. Ein­fach aus­ge­drückt wer­den hier Licht­wel­len in Schall­wel­len umge­wan­delt. Durch die­sen Effekt wird die Des­in­fek­ti­ons­lö­sung sozu­sa­gen per Hoch­druck in den Wur­zel­ka­nal gespült und bekämpft dort die Bak­te­ri­en tat­säch­lich bis in die letz­ten fei­nen Äst­chen der Zahnwurzel.

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ENDOPUR setzt PIPS® in sei­ner neu­es­ten Wei­ter­ent­wick­lung unter dem Namen SWEEPS® ein. Für die Zahn­wur­zel-Pati­en­ten bedeu­tet das nicht nur eine höhe­re Sicher­heit vor Rück-Infek­tio­nen, son­dern auch eine effi­zi­en­te und scho­nen­de Behandlungsmethode.

Infor­mie­ren Sie sich vor Ort über die Mög­lich­kei­ten von PIPS und SWEEPS. Wir bera­ten Sie gerne!

DVT – DIGITALE VOLUMEN-TOMOGRAFIE

Mit der Digi­ta­len Volu­men-Tomo­gra­phie (DVT) begann in der Endodon­to­lo­gie eine neue Ära in der Dia­gnos­tik. Die hoch­auf­ge­lös­ten 3D-Bil­der, die den Zahn in fei­nen Schich­ten dar­stel­len, sind nicht nur ver­zer­rungs- und über­la­ge­rungs­frei, son­dern auch maßstabsgetreu.

Rönt­gen­bil­der gehö­ren heute zum Stan­dard jeder Zahn­arzt­pra­xis und sind rela­tiv ein­fach her­zu­stel­len. Aber die dia­gnos­ti­schen Mög­lich­kei­ten sind manch­mal nicht aus­rei­chend,  z.B. durch Ver­zer­run­gen, Über­la­ge­run­gen oder durch die Belich­tung beding­te Unklar­hei­ten. Dies kann im schlimms­ten Fall zu Fehl­in­ter­pre­ta­tio­nen füh­ren. Durch die DVT-Dia­gnos­tik ist der Endodon­to­lo­ge in der Lage, eine Viel­zahl von Erkan­kun­gen der Zähne und umge­ben­den Struk­tu­ren wie Kno­chen oder die Kie­fer­höh­le zu erken­nen, die sonst zum Teil nur mit auf­wän­di­gen alter­na­ti­ven Schnitt­bild­ver­fah­ren (z.B. Com­pu­ter­to­mo­gra­phie, Magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phie) dar­ge­stellt wer­den könnten.

Die um ein Viel­fa­ches gerin­ge­re Strah­len­be­las­tung ist ein wei­te­rer Vor­teil der DTV-Tech­no­lo­gie gegen­über dem her­kömm­li­chen CT.

DVT Aufnahmen helfen z.B. …

  • bei Ver­dacht auf Ent­zün­dungs­pro­zes­se im Kie­fer­kno­chen, die durch Zahn­wur­zeln her­vor­ge­ru­fen wurden.
  • bei der Pla­nung von endodon­to­lo­gi­schen Revisionen.
  • bei der Pla­nung mikro­chir­ur­gi­scher Ein­grif­fe an Zahn­wur­zeln in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zu Ner­ven im Kinn.
  • bei der Dia­gno­se nach Zahn­un­fäl­len (Klä­rung von Wur­zel- und/oder Kieferfrakturen).
  • bei inter­nen und exter­nen Wurzelresorptionen.

Cliff Ruddle – Grandseigneur der Endodontologie

Man könn­te ihn als unse­ren Men­tor bezeich­nen: Cliff Rudd­le hat uns immer wie­der inspi­riert, geför­dert und ermu­tigt. Als Schü­ler des berühm­ten Vaters der „Schil­der-Phi­lo­so­phie“, Her­bert Schil­der, baute er des­sen Tech­nik wei­ter aus und ent­wi­ckel­te inno­va­ti­ve Instru­men­te für die Zahn­wur­zel­be­hand­lung. Vor allem immer fei­ne­re und effek­ti­ve­re. Bei sei­nen Vor­trä­gen und Work­shops, aber auch in  Berufs­ver­bän­den und ande­ren Fort­bil­dun­gen tra­fen wir uns immer wie­der und ent­deck­ten unse­re gemein­sa­me Fas­zi­na­ti­on für die Endodontologie.